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    Handy TV – technische Hintergründe

    Von admin | 13.Oktober 2008

    Handy TV ist die Bezeichnung für Fernsehen, dass mit Handys und anderen mobilen Geräten empfangen werden kann. Der Markt für Handy TV ist sehr jung und es gibt mehrer Lösungen an Übertragungstechniken die miteinander in Konkurrenz stehen. Ein schon etwas älteres Übertragungsverfahren ist DMB (Digital Multimedia Broadcasting). – Digital Multimedia Broadcasting. DMB ist eine Erweiterung des Formats der Übermittlung von digitalem Radio (DAB). Es erweitertet DAB für die Übermittlung von Bild- Inhalten. DMB wurde Im Frühjahr 2006 in Deutschland gestartet. Das einzig größere Angebot. Einziges Angebot war ein Portal namens "Watcha". Hiermit konnte man TV-Inhalte von ProsiebenSat1 und MTV Networks empfangen. Watcha wurde aber vor kurzem aufgrund mangelnder Kundenresonanz wieder geschlossen. Ein in technischer Hinsicht ausgefeilteres Übertragungsformat ist DVB-H. DVB-H ist eine Spezialisierung des digitalen Antennenfernsehens DVB-T für Handys und andere mobile Geräte. Hiermit können bis zu 16 TV-Kanäle gleichzeitig übertragen werden. Der Stromverbrauch ist bei DVB-H sehr gering, was Handyakkus zugute kommt darüber hinaus kann es einen Rückkanal über ein Funknetz einbinden. Im europäischen Ausland ist DVB-H mittlerweile in Italien, in Österreich und in der Schweiz öffentlich verbreitet. In der Bundesrepublik sollte es nach den ursprünglichen Plänen zur Fußball Europameisterschaft vor kurzem in Betrieb genommen werden, was aber bedauerlicherweise aus verschiedenen Gründen nicht in die Tat umgesetzt werden konnte. Zur Zeit ist die Entwicklungsrichtung für DVB-H HandyTV in Deutschland ungewiss. Seit kurzer Zeit besteht auch die Möglichkeit DVB-T auf dem Telefon empfangen zu können. Lange Zeit galt dies als nicht realisierbar, da DVB-T Empfang einen zu hohen Stromverbrauch fordert. Anfang 2008 erschien dann aber ein Telefon, dass einen Empfänger für DVB-T eingebaut hat. Der besondere Vorteil von DVB-T Empfang ist, dass es kostenfrei genutzt werden kann. DVB-H ist hingegen als Pay-TV mit regelmäßigen Gebühren entwickelt worden. Inwiefern jedoch bei den Konsumenten die Bereitschaft besteht für HandyTV monatliche Gebühren zu bezahlen ist ungewiss. Ein weiteres Übertragungsmodell für HandyTV, ist die Satellitenübertragung. Satellitenübertragung ermöglicht eine sehr große Verbreitung bei hoher Übertragungsqualität. Dadurch kann man bei verhältnismäßig geringen Kosten eine hohe hohe Menge an Zuschauern abzudecken, wodurch viele Hindernisse in der fortschreitenden Entwicklung des HandyTV Marktes beseitigt wären. Zur Zeit gibt es in den Vereinigten Staaten ein Projekt für HandyTV per Satellit. Der erste Satellit der HandyTV nach Europa übertragen soll ist zur Zeit in den letzen Zügen des Planungsstadiums.

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    Topics: Handy | Kommentare deaktiviert für Handy TV – technische Hintergründe

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