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    Wie können offene Forderungen mit Forderungsmanagement reduziert werden?

    Von admin | 21.Juni 2011

    Offene Forderungen sind immer ärgerlich und kosten Unternehmen unabhängig von der Unternehmensgröße Zeit und Geld. Oftmals geraten gerade kleine und junge Unternehmen durch die fehlende Liquidität in eine wirtschaftliche Schieflage. Unternehmen können viele Dinge beachten, um so ihre Forderungen zu reduzieren. Wichtig ist, sich rechtzeitig um einen externen Partner zu kümmern. Wenn noch kein finanzieller oder zeitlicher Druck durch Große Forderungsausfälle auf den Unternehmern lastet, kann man sich leichter nach einem passenden Inkassounternehmen umsehen. Bevor aber ein Inkassounternehmen zum Einsatz kommt, kann unternehmensintern häufig durch die Berücksichtigung einiger Punkte viel getan werden.

    Bonitätsprüfungen helfen im Vorfeld, Informationen über die entsprechenden Kunden zu erhalten. Die relevanten Informationen werden zu einem Scorewert verdichtet und dieser gibt Ausschluss über das Zahlungsausfallrisiko. Anhand dieser Bonitätsinformationen können entsprechende Zahlungsarten angeboten werden. Ebenso wichtig wie die Informationen über die Zahlungsfähigkeit ist auch die Adresse des Kunden zu prüfen. Darf der Kunde überhaupt aufgrund seines Alters oder auch seiner Befugnis Bestellungen tätigen oder ist die Anschrift oder Firmierung ggf. nicht komplett. Hier können zum Abgleich auch Briefköpfe helfen. Wenn es sich um einen Stammkunden handelt, ist auch dieser regelmäßig anzuschauen und auf mögliche Warnsignale zu prüfen. Warnsignale können Auftragsrückgänge oder auch ein ungewohntes Ausreizen der vereinbarten Zahlungsziele sein. Oftmals kann hier schon ein Telefonat weitere Informationen bringen.

    Im Allgemeinen gilt, Rechnungen zeitnah zu schreiben. So kann sich ein Kunde besser an den abgeschlossenen Auftrag erinnern. Alle Rechnungsangaben sollte vor dem Versand nochmals kurz geprüft werden. Wichtig ist, dass Zahlungsziel konkret zu benennen und besten Falls ein Datum vorzugeben, bis wann die Zahlung geleistet werden muss. Dies kann eine wichtige Voraussetzung sein, dass der Kunde nach überschreiten dieses Datums bereits in Verzug gerät, ohne das es einer Mahnung bedarf. Sollte es dennoch notwendig sein, da ein Kunde das Zahlungsziel grundlos überschreitet, dass eine Mahnung verschickt wird, sollte diese in Schriftform erfolgen. Hier kann bereits der weitere Schritt – der Einsatz eines Inkassounternehmens – bei fortwährender Nichtzahlung angekündigt werden. Viele Unternehmen suchen aber vor dem ersten Mahnschreiben den telefonischen Kontakt, um mögliche Gründe für das Überschreiten des Zahlungsziels zu erfahren oder nochmals auf die Rechnung hinzuweisen. Es gibt aber einfach Fälle, da kommen Unternehmen ohne das gerichtliche Mahnverfahren nicht weiter. Auch um solch einen Fall sich dann ein Inkassounternehmen.

    Author admin

    Topics: Finanzen & Wirtschaft | Kommentare deaktiviert für Wie können offene Forderungen mit Forderungsmanagement reduziert werden?

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