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    Sehr, sehr teure Uhren

    Von admin | 14.Januar 2010

    Wenn man bedenkt, dass billige Armbanduhren bereits für weniger als 10 Euro zu haben sind und dennoch durchaus mit einer überzeugenden Ganggenauigkeit aufwarten können, erscheint es völlig unverständlich, warum man für eine Uhr mehr als 10 Euro, also zum Beispiel 1,4 Millionen Euro ausgeben sollte.
    Nun, das Unverständnis drückt natürlich die Missachtung des simplen Sachverhalts aus, dass Uhren – vor allem am Armgelenk – nicht nur Werkzeug (Tageszeitmesser), sondern auch Schmuck sind. Und für Schmuck ist der Kostenfaktor bekanntlich grenzenlos.
    Für über 4 Millionen Dollar wechselte zum Beispiel die Platinum World Time den Besitzer. Die Auktion fand in Genf statt und betraf ein Werk von Patek Philippe. Er hatte 1946 alle Vernunft beiseite geschoben und eine Weltzeituhr in ein Platingehäuse installiert. Der Durchmesser betrug 33 Millimeter und war damit bestens geeignet für den Unterarm.
    Unter den aktuellen Uhren nimmt die Tour de l´lle Antiquorum die Spitzenstellung ein. Die Manufaktur Vacheron Constantin platzierte ihr Meisterstück anlässlich des 250. Firmengeburtstages in einem 47 Millimeter Gehäuse, das von 18 Karat Roségold inklusive 16 Komplikationen geschmückt wurde. Die schon erwähnten 1,4 Millionen Euro wurden im April 2005 für dieses Schmuckwerk geopfert.
    Eine Alternative zur Armbanduhr ist die Taschenuhr. Im Fall der Henry Graves Supercomplication mit 18 Karat Gold und 24 Komplikationen kann man nicht unbedingt von einer preiswerten Alternative sprechen. Die Taschenuhr mit einem Gehäusedurchmesser von 74 Millimetern geht ebenfalls zurück auf Patek Philippe, der dieses einzigartige Werk 1933 schuf. Man kann nur hoffen, dass bei der Auktion von Sotheby´s in New York, anno 1999, diese Uhr nicht wirklich unter den Hammer gekommen ist. Immerhin zahlte der neue Besitzer über 11 Millionen Dollar an den früheren Besitzer.
    Ein Hauch von Patek Philippe ist allerdings auch weitaus günstiger zu erheischen. Die Nautilus Titanium Ref. 5712T mit wasserdichtem Titangehäuse brachte auf einer Auktion lediglich eine gute halbe Million Euro. Immerhin muss man der Veranstaltung, der „Only Watch 07“ zugute halten, dass über 2,7 Millionen Euro für Wohltätige Zwecke zusammengekratzt wurden. H.S.H. Prince Albert II wohnte der Versteigerung von 35 Uhren in Monaco bei. Der Erlös ging auf das Konto der Duchenne Muscular Dystrophy, einer medizinischen Forschungseinrichtung.
    Ganz normale Uhren gibt es auf www.armbanduhren-welt.de

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    Topics: Lifestyle | Kommentare deaktiviert für Sehr, sehr teure Uhren

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