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    Die Kalkulation von Umsätzen im Businessplan

    Von admin | 9.Dezember 2008

    Vor diesem Problem stehen viele Existenzgründer: Ein Businessplan muss geschrieben werden und in diesem Businessplan wird auch eine Schätzung von Umsätzen verlangt. Das ist schwierig, wenn man sich nicht damit auskennt – woher soll man wissen, wieviele Produkte man verkaufen kann, wenn es doch noch keinerlei Erfahrungswerte gibt? Viele Gründer greifen aus Unwissenheit dann auf Daten zurück, die nicht recherchiert wurden – es wird einfach irgendeine Zahl eingesetzt. Das mag bei einem Businessplan funktionieren, der für die Arbeitsagentur geschrieben wurde, für eine Bank oder einen Investor ist dies in keinem Fall ausreichend. Eine Möglichkeit, zu Umsatzdaten zu kommen, ist die Frage nach branchenüblichen Umsätzen bei Industrie- und Handelskammern, bei Verbänden oder anderen Interessenvertretungen. Auch die Volks- und Raiffeisenbanken stellen Unterlagen zur Verfügung. Wer einfach dort nachfragt, bekommt schnell die Informatione, dass Brancheninformationen zu haben sind, die beispielsweise zeigen, mit welcher Auslastung ein Hotel im Schnitt rechnen kann und vieles mehr. Wer zur Kalkulation von Umsätzen im Businessplan die Unterlagen von Banken oder anderen Organisationen benutzt, profitiert von einem Vorteil: Sie können im Businessplan klar machen, dass es sich nicht um eine Einschätzung aus dem Bauch heraus handelt, sondern um fundierte Daten. Geben Sie auf jeden Fall im Businessplan an, woher Ihre Daten kommen – das zeigt, dass Sie sich gut vorbereitet haben und Sie können damit Pluspunkte sammeln. Auch die Preise für Ihre Produkte oder Leistungen müssen feststehen, um eine sinnvolle Einschätzung von Umsätzen im Businessplan vorzunehmen. Wie Sie Ihre Preise ansetzen, ist eine Frage, die Sie von vielen Seiten angehen können. Die erste und wichtigste Zahl, die Sie dafür brauchen, ist die so genannten langfristige Preisuntergrenze. Kurz gesagt: Ihre Umsätze müssen reichen, um Ihre Kosten decken zu können. Wenn Sie denken, Sie können 100 Stück Ihres Produktes pro Monat verkaufen, dann muss der Monatsumsatz (Stück mal Preis) Ihre Kosten abdecken – auch Ihren Unternehmerlohn, denn Sie müssen von etwas leben. Da realistischerweise kaum damit zu rechnen ist, dass Sie nur ein einziges Produkt haben, sollten Sie auch überlegen, wie Sie dies darstellen können. Eine Lösung für die Darstellung im Businessplan ist die Zusammenfassung von Produkten in Produktgruppen. Sie können einfach mit solchen Gruppen rechnen, anstatt jedes Produkt einzeln zu kalkulieren. So könnte ein IT-Dienstleister beispielsweise Umsätze aus dem Handel mit Hardware, Umsätze aus dem Handel mit Software und Umsätze aus Dienstleistungen grob zusammengefasst aufzeigen. Sie können dann für die Umsatzkalkulation einfach Durchschnittswerte wie beispielsweise eine durchschnittliche Gewinnspanne oder einen durchschnittlichen Stundensatz für die einzelnen Produktgruppen verwenden. Wenn Sie nun Ihre Schätzungen möglichst kompakt und übersichtlich darstellen und realistische Zahlen verwenden, steigen Ihre Chancen auf Erfolg mit einem Businessplan.

    Author admin

    Topics: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Die Kalkulation von Umsätzen im Businessplan

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