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    Vergleichskriterien für CFD Broker

    Von MBD | 1.Dezember 2011

    Aufgrund einer kaum noch zu überblickenden Vielzahl an CFD-Brokern, beginnt oftmals eine mehr oder weniger hilflose Suche nach einem passenden Anbieter derartiger derivativer Hebelprodukte. Viele CFD Broker werben vor allem damit, mit wenig Einsatz ein möglichst hohes Leverage betreiben zu können; Hebel von 1:800 sind mittlerweile keine Seltenheit mehr beim Handel mit CFDs. Diese Tatsache macht es notwendig, sich einmal genauer über die Thematik zu informieren und die Chancen und Risiken zu verinnerlichen.

    Was sind CFDs?

    Die Bezeichnung CFD steht für Contract For Difference, also einen Differenzkontrakt. Ähnlich einem Optionsschein, handelt es sich bei diesem Finanzprodukt um ein Derivat einer regulären Kursnotierung. Dies können Aktien, Indices, Rohstoffe oder auch Währungen sein. CFDs gibt es für nahezu alle Underlyings aus den genannten Sektoren, mit einigen wenigen Ausnahmen.

    Im Gegensatz zu einer regulären Investition, bieten CFD Broker die Möglichkeit, Wertpapiere auf Kredit zu erwerben. Werden beispielsweise Aktien im Nennwert von 1000 EUR geordert, so ist von diesem Betrag lediglich eine sog. Margin zu hinterlegen. Beträgt die Margin in diesem Fall 5 %, so wird das Handelskonto mit 50 EUR belastet. Der restliche Teil wird vom CFD Broker vorfinanziert. Werden Positionen über Nacht gehalten, so fallen entsprechende Rollover-Gebühren an; eine Art Finanzierungszins.

    Bei der Glattstellung einer Position, wird lediglich der Gewinn- oder Verlustanteil ausgeglichen, nicht die gesamte Positionsgröße; deshalb die Bezeichnung Differenzkontrakt.

    Was ist bei der Wahl eines CFD-Brokers zu beachten?

    Achten Sie auf einen Anbieter aus dem deutschen Raum, welcher über eine deutsche Hauptniederlassung und eine gesonderte Auslandsniederlassung (Großbritannien) verfügt. Dies spart einerseits unnötige Gebühren für Auslandsüberweisungen und hat andererseits steuerliche Vorteile, da die Quellensteuer legal umgangen wird.

    Da ein CFD Broker als Market Maker agiert, muss in der Testphase überprüft werden, wie weit sich die gestellten Kurse von den realen Kursen des Underlyings unterscheiden. Achten Sie auf einen garantierten Maximal-Spread (2 bis 5 Punkte) und darauf, dass der CFD Broker GSOs anbietet, also eine verbindliche Verlustbegrenzung.

    Zudem sollte die Möglichkeit bestehen, Positionen im Force-Open-Modus einzugehen. Der CFD Broker gibt Ihnen damit ein Mittel in die Hand, Verlustpositionen zu hedgen.

    Inzwischen bieten auch immer mehr CFD Broker sogenannte Cashback Deals an, durch die ein Trader einen prozentualen Anteil der an den Broker gezahlten Spreads bzw. Kommissionen wieder zurück erstattet bekommt. CFD Cashback Deals sind für jeden Trader eine vernünftige Option seine Tradingkosten zu reduzieren und somit sein Bankrollmanagement zu optimieren.

    Author MBD

    Topics: Finanzen & Wirtschaft | Kommentare deaktiviert für Vergleichskriterien für CFD Broker

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