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    Ich bau mir eine Werkstatt

    Von admin | 27.Oktober 2011

    Endlich habe ich mich durchgerungen, einen freien Raum (ca. 25 qm) neben meine Garage auf meinem Anwesen als Werkstatt einzurichten. Da ich vornehmlich an meinem Kfz schraube, sollte die Werkstatt natürlich daraufhin ausgerichtet sein.

    Da der Raum als groß genug empfunden wurde, um die Aggregate eines Kfz’s auseinander zu bauen und auch mal liegen lassen zu können, wurde das Projekt alsbald in Angriff genommen. Der Raum hat auch eine Heizung, so dass ich gerade Winter an meinen Projekten weiterarbeiten kann.

    Der Raum wurde als erstes mit einer guten Beleuchtung versehen. Grundausstattung waren dann eine hinreichend große Werkbank (1 x 4 Meter) sowie ein solider Schraubstock. An Werkzeugen sollte man unbedingt auf einen kompletten Satz an qualitativ hochwertigen Gabelschlüsseln sowie Ring-Gabelschlüsseln zulegen. Hierbei ist unbedingt auf eine entsprechende Qualität zu achten, da minderwertiges Werkzeug zu Unfällen oder zur Beschädigung der Komponenten des jeweiligen Aggregates führen können. Eine beschädigte Mutter ist dann schwer zu ersetzen.

    Des weiteren schaffte ich einen kompletten Satz Stecknusseinsätze an. Dabei sollte man auch darauf schauen, dass die Außenwand der Stecknüsse nicht zu dick sind (bei entsprechender Qualität). Bei den manchmal beengten Platzverhältnissen im Motorraum eines Kfz’s ist das von besonderem Vorteil. Für deren Einsatz sollte man einen Drehmomentschlüssel beschaffen, da mit mit diesem eine definierte Kraft auf die Nüsse geben kann.

    Große Vorteile brachte mir der angeschaffte Schlagschraubenzieher. Mit diesem lassen sich z.B. eingerostete Kreuzschlitzschrauben sehr gut lösen, ohne diese zu beschädigen.

    Weitere Werkzeuge wie Hammer, Kreuzschlitzschraubendreher, Zangen etc. gehören zur Grundausstattung. Bei den Zangen sollte man unbedingt eine Zange für Seegerringe mit einplanen, am besten eine kombinierte, mit denen sich Innen- als auch Außenringe behandeln lassen.

    Weiteres Spezialwerkzeug wie Blattfühllehre, Prüflampe, Luftdruckmesser, Federspanner etc. sollte man je nach Bedarf anschaffen. Bestimmte Spezialwerkzeuge werden für die meisten Hobby-Schlosser zu teuer in der Anschaffung sein. Mir ging es jedenfalls so. Also habe ich mir dieses jeweils ausgeborgt bzw. das Aggregat zum Spezialisten transportiert.

    Wichtig sind auch noch ein Wagenheber mit der entsprechenden Hubkraft sowie Unterstellböcke. Man sollte niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, welches nur mit einem Wagenheber abgestützt wird. Das Fahrzeug muss immer mit einem Unterstellbock gesichert sein, welcher für die Last auch stabil genug gebaut ist.

    Ein Druckluftkompressor hat mir des weiteren gute Dienste geleistet (Ausblasen, Aufpumpen).

    So ausgerüstet kann man das erste Projekt in Angriff nehmen. Fehlende Werkzeuge müssen dann je nach Anforderung beschafft werden.
    In einer so eingerichteten Hobby-Werkstatt kann man in aller Ruhe die zu erledigenden Reparaturarbeiten ausführen.

    Author admin

    Topics: Bau & Renovierung | Kommentare deaktiviert für Ich bau mir eine Werkstatt

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