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    Google AdWords Optimierung – 10 Tipps

    Von admin | 3.November 2010

    Um die bezahlte Suchmaschinenwerbung auf Google effizient und kostensparend betreiben zu können, ist die Google AdWords Optimierung unumgänglich. Mit immer mehr Funktionen, die Google zum Führen seiner Kampagnen anbietet, wird auch die Google AdWords Optimierung immer kniffliger. Dennoch gibt es auch einige Tipps, die schnell umzusetzen sind und erste Ergebnisse bringen können.

    Hier 10 Tipps für eine gelungene Google AdWords Optimierung:

    1. Experimentieren. Google AdWords Optimierung bedeutet in jedem Fall vieles auszuprobieren, vieles wieder zu verwerfen und nur das dauerhaft in die Kampagne einzugliedern, was effizient und kostensparend läuft. Mögliche Variablen, die gegeneinander ausgetestet werden können sind beispielsweise die Anzeigenüberschrift sowie der Anzeigentext oder aber die Anzeigen im Gesamten in Abstimmung mit den unterschiedlichen Keywords. Wichtige Kennwerte für die Effektivität sind in diesem Zusammenhang der CPC (Costs per Click) – also wie viel Geld pro Klick an Google entrichtet werden muss – sowie die CTR (Click Through Rate) – der Anteil der User, welche die Anzeige Klicken im Verhältnis zur Häufigkeit der Einblendung der Anzeige.

    2. Top ist nicht immer das Beste. Vor allem bei stark umkämpften Suchbegriffen ist das Bieten auf Platz 1 oft extrem teuer. Bevor für alle Keywords die erste Position gebucht wird, sollte im Sinne der Google AdWords Optimierung zunächst das Budget, welches zur Verfügung steht, genau kalkuliert werden. Hier sollte man sich dann in einem weiteren Schritt überlegen, wie viel man für einen Suchbegriff ausgeben möchte.

    3. Nischen nutzen. Das größte Kaufinteresse besteht in den meisten Fällen bei den konkretesten Suchanfragen. Diese bestehen häufig aus Suchanfragen, die 3 bis 5 Wörter enthalten. Zwar werden derartige Nischen Keywords nicht so häufig gesucht, eine gute Listung lohnt sich hier dennoch, da der Klickpreis meist nur ein Bruchteil ist und das besagte Kaufinteresse besteht. Die Conversion Rate bei derartigen Suchbegriffen kann somit extrem hoch ausfallen, weshalb sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Google AdWords Optimierung sind.

    4. Keywords, Keywords und nochmals Keywords. Keywords sind wichtig. Es ist besser zu viele in die Kampagne einzubauen als zu wenige. Mit dem Einfügen der Suchbegriffe ist die Arbeit allerdings noch nicht getan, sondern fängt dort erst an. Die Suchbegriffe sollten über einen Zeitraum laufengelassen werden, um ihre CTR sehen zu können. Suchbegriffe, die hier nur wenig Zugkraft besitzen, sollten ausgeschlossen werden, da sie ansonsten den Qualitätsfaktor nach unten drücken, welcher bekanntlich neben dem Klickgebot für die Klickkosten und die Position, an welcher die Anzeige eingeblendet wird, verantwortlich ist.

    5. Negative Keywords nutzen. Es ist schön alle Keywords in die Kampagne aufzunehmen, für die die Anzeige geschaltet werden soll. Intelligent ist es, wenn auch mit negativen Keywords gearbeitet wird, welche definieren, wann die Anzeige nicht ausgeliefert werden soll. Werden Keywords beispielsweise auf weitgehend passend eingestellt, kann die Anzeige für ein Produkt oder eine Dienstleistung auch dann ausgeliefert werden, wenn der User nach einem Gratis-Produkt oder einer Gratis-Dienstleistung sucht. Für den Werbenden also absolut uninteressant und gleichzeitig kostenintensiv. Google AdWords Optimierung bedeutet somit auch, negative Keywords gekonnt zu verwenden.

    6. Die richtige Landing Page ist essentiell. Was passiert, wenn ein interessierter User auf die Google AdWords Anzeige klickt? Er gelangt auf die hierfür vorgesehene Landing Page. Man hat den Kunden also bereits an der Angel – jetzt muss er noch eingeholt werden. Nichts ist in diesem Zusammenhang schlimmer als eine schlecht gestaltete Landing Page, die den User dazu veranlasst, die Webseite sofort wieder zu verlassen. Aus diesem Grund ist die richtige Gestaltung der Landing Page essentiell für den Erfolg der Werbung. Im Hinblick auf die Google AdWords Optimierung hat die Optimierung der Landing Page auch noch einen weiteren Vorteil: bei entsprechender Gestaltung kann nicht nur der Kunde zur Ausführung der Aktion gebracht werden, sondern es ergibt sich auch für Google ein kohärentes Bild zur SEM Kampagne. Dies hat zur Folge, dass der Qualitätsfaktor verbessert wird und somit weniger Kosten für die Werbung anfallen.

    7. USP (Unique Selling Preposition) definieren. Im Internet gibt es mittlerweile zu jedem nur erdenklichen Thema und zu jedem nur erdenklichen Produkt oder Dienstleistung nicht nur eine Webseite sondern meist viele. Aus diesem Grund muss im Zuge der Google AdWords Optimierung die Einzigartigkeit der eigenen Angebote herausgearbeitet werden. Diese Einzigartigkeit, welche die eigenen Produkte und Dienstleistungen auszeichnet, nennt man USP. Die USP sollte innerhalb der Google AdWords Anzeigen klar herausgearbeitet werden.

    8. Zielpublikum definieren. Google AdWords Optimierung bedeutet auch die Zielgruppe genau zu definieren – und zwar nicht nur die Personengruppen, die an den eigenen Produkten und Dienstleistungen Interesse haben, sondern auch die kein Interesse haben. Ein einfaches Beispiel in diesem Zusammenhang ist der Verkauf von „Premium-Produkten“. Diese sind in der Regel teurer. Eine genauere Bezeichnung – auch innerhalb der Anzeigen – mit „Luxus“ oder „Premium“ kann sicherstellen, dass sich überwiegend solche Leute angesprochen fühlen, die genau nach diesen Produkten Ausschau halten und auch das entsprechende Kleingeld zur Verfügung haben. Hier sollte zum Beispiel auch immer mit Hilfe der negativen Keywords die Begriffe „gratis“ und „kostenlos“ für eine Anzeigeneinblendung ausgeschlossen werden.

    9. Saisonelle Schwankungen berücksichtigen. Für Osterhasen zu Weihnachten oder Valentinsgrüße an Allerheiligen zu werben ist glatter Unsinn. Saisonbedingte Suchanfragen sollten während der restlichen Zeit pausiert werden, damit sie den Qualitätsfaktor nicht negativ beeinflussen. Der Werbetreibende sollte darüber hinaus genauestens darüber Bescheid wissen, wann seine Zielgruppe welche Produkte und Dienstleistungen stark nachfragt.

    10. Tracking Tools verwenden. SEM Kampagnen können sehr kostenintensiv werden, deshalb ist im Sinne der Google AdWords Optimierung die Verwendung von Tracking Tools empfehlenswert. Diese Sammeln eine Vielzahl an Kennzahlen, welche über die Effektivität und die Kostenintensität der Kampagne Aufschluss geben. Anhand der so gewonnen Daten können die Kampagnen weiter optimiert und verbessert werden.

    Eine gekonnte und professionelle Google AdWords Optimierung erfordert viel Fingerspitzengefühl. Das alleinige Aktivieren einer Kampagne kann das Werbebudget schnell sprengen, weshalb im Zweifelsfall immer ein Experte mit aufs Boot geholt werden sollte. Dieser kann dabei behilflich sein die vollen Potentiale von Google AdWords auszuschöpfen.

    Author admin

    Topics: Internet | Kommentare deaktiviert für Google AdWords Optimierung – 10 Tipps

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